Reha Steglitz

Informationen aus und von Reha-Steglitz

Das Saitenschiff - Werkstatt mit Laden für gebrauchte und neue Musikinstrumente und Zubehör - fördert die psychische Gesundheit der hier tätigen Menschen, die unter fachlicher Anleitung und Begleitung Saiteninstrumente, Xylophone, Perkussionen, Keyboards und vieles mehr reparieren (bis hin z.B. zum Kicker eines Schulhorts). Kundinnen und Kunden sind vor allem Berliner Schulen, Kindertagesstätten, Musikschulen, aber auch viele Musikerinnen und Musiker, Familien etc. Die Menschen im Saitenschiff begeistern sich für Musikinstrumente und arbeiten dabei sehr nachhaltig. Ferner unterstützt das Saitenschiff musikalische Aktivitäten und bietet auch Schülerpraktika an. Und dies alles bereits seit über 20 Jahren, was wir gemeinsam am 28.09.2019 feiern wollen. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen …

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Mehr MUT und weniger Scham im Umgang mit Depression

Seit acht Jahren machen sich Menschen auf den Weg, um über das Thema Depression aufzuklären. Depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen organisieren gemeinsam eine Fahrrad-Tandem-Tour durch Deutschland, um sich „für einen offenen Umgang mit Depression“ stark zu machen.
Während der Tour finden Aktionen an verschiedenen Orten statt, in diesem Jahr unter anderen in Steglitz. Am 17.08.2019 beteiligte sich Reha Steglitz am Aktionstag, der am Boulevard Berlin stattfand.

Verschiedene Organisationen aus dem sozialpsychiatrischen Bereich in Steglitz-Zehlendorf präsentierten Ihre Angebote und kamen mit Interessierten ins Gespräch.
Es war uns eine Freude, gemeinsam mit der Perspektive Zehlendorf e.V. als Vertreter der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG Steglitz-Zehlendorf) einen Informationsstand auszurichten, an dem wir einen Einblick in unsere Arbeit geben konnten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mut-tour.de

Mitradler*innen sind herzlich eingeladen, sich bereits für 2020 anzumelden

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Mittelstraßenfest am 31.08.2019

Bereits seit 20 Jahren präsentiert sich der Kiez rund um das Tageszentrum Albrechtstraße in seiner ganzen Vielfalt.

Bei Temperaturen um die 32 Grad war das Fest gut besucht. Wir freuten uns sehr darüber, dass Frau Carolina Böhm, die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, wieder die Schirmherrschaft übernahm und das Fest mit einer lebendigen Rede eröffnete.

An über 30 Marktständen informierten die Hellenische Gemeinde, die benachbarten Kitas, die bezirklichen Parteien, das Sportstudio Nippon und die vielfältigen Einrichtungen von Reha-Steglitz über ihre Arbeit. Die Anwohnerinnen und Anwohner bereicherten das Fest durch eine Vielzahl von Trödelständen. Für die Kinder gab es ein breites Bewegungs- und Geschicklichkeitsangebot, welches sie mit Freude in Anspruch nahmen.

Der Gastronomiebereich von Reha-Steglitz sorgte im Garten des Tageszentrums für das leckere Essen.

Auf der Bühne wurden die Gäste durch ein sportliches und musikalisches Programm unterhalten; u.a. war die Band BEATA KOSSOWSKAS BLUE AIRTRAIN live zu hören.

Das Mittelstraßenfest machte wieder deutlich, wie gut Reha-Steglitz in den Kiez integriert ist und das gesellschaftliche Miteinander fördert.

 

In Arbeitsgemeinschaften, Besprechungen und Versammlungen im gemeindepsychiatrischen Feld, wurden immer wieder unzufriedene Stimmen von Betroffenen und Profis zur aktuellen Umgehensweise bzw. Behandlungspraxis in Berlin laut. Es tauchten Fragen auf: Was bedeutet psychisch krank sein in Berlin? Wie gestaltet sich die „Deutungshoheit“ was oder wer psychisch krank ist? Sind wir zufrieden mit der Entwicklung der Versorgungslage psychisch beeinträchtigter Menschen in unserer Landschaft?
Es existieren einerseits immer noch Lücken im Versorgungssystem und andererseits nimmt die Angst der Betroffenen, nicht adäquat behandelt zu werden, immer mehr zu. Die veränderte Gesetzeslage mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) bringt neue Anforderungen an alle Beteiligten mit sich. Viele Detailfragen sind ungeklärt und nach nunmehr über 40 Jahren Sozialpsychiatrie-Geschichte in Deutschland schien es den Initiatoren an der Zeit, sich öffentlich über die bisherige und anstehende zukünftige Entwicklung laut Gedanken zu machen.
Entstanden ist das Berliner Manifest, als Fazit eines Resumés der vergangenen Jahre, ein Forderungskatalog hinsichtlich noch zu verändernder bzw. zu entwickelnder Aspekte/Leistungsangebote/Einrichtungen/Umgehensweisen.
Nach Fertigstellung wird das Manifest als Diskussionsgrundlage für Profis, Betroffenen und Personen aus der Politik Szene dienen.

Am 30.08.2019 haben verschiedene Organisationen zu einer Veranstaltung zum Gedenken an die „Euthanasie“-Morde in die Berliner Philharmonie eingeladen. Einen Bericht und Bilder zu der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link.

https://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/veranstaltungsberichte/detail/article/fuenf-jahre-gedenk-und-informationsort-fuer-die-opfer-der-nationalsozialistischen-euthanasie-morde-1.html

 

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